Zubau Haus M., Villa Paula
2371 Hinterbrühl
Die Jahrhundertwende-Villa, die als Dreifamilienhaus genutzt wird und inmitten eines großen Gartens liegt, sollte erweitert werden um für die mittlere Wohneinheit einen zusätzlichen Raum zu gewinnen. Das Haus in Hanglage verfügte zwar über einen ebenen Eingang, über einen Balkon sollte jedoch auch ein Abgang in den Garten geschaffen werden.
Analog zu einer bestehenden Südveranda wurde an der Nordseite ein ähnlich dimensionierter Zubau in Holzkonstruktion errichtet. Um den Stil des Bestandes formal nicht zu bedrängen, wurde die Fassade verputzt, allerdings wurde durch ein „Gesimse“ aus Holz die Baustruktur kenntlich gemacht. Im Sockelgeschoß des Zubaus wurde eine Sauna mit Zugang vom Garten her vorbereitet, auf der darüberliegenden Ebene ein Schlafzimmer an die vorhandene Wohnung „angedockt“. Mit einem kleinen vorgelagerten Erker mit Sitzecke wird die Westsonne für den Raum eingefangen, daran anschließend war die Balkonkonstruktion mit dem Stiegenabgang in den Garten geplant.
Der Balkon hätte sich an der Nordostecke bis zu einem vorhandenen Baum zu einer größeren Fläche erweitert und dieserart als eine Art „Baumhaus“ fungiert. Die Balkonkonstruktion kam nicht zur Ausführung.
Von innen her gesehen bewirkt die großflächige Verglasung eine Entgrenzung des Innenraumes in den Außenraum und bringt einen beruhigenden Blick ins Grüne.
- Planung und Baudurchführung:
- Judith Eiblmayr
- Mitarbeit:
- Dipl.Ing. Maria Benesch,
Dipl.Ing. Katharina Kulterer - Umsetzung:
- Lieb Bau Weiz, Holz Bau Weiz
- Fotos:
- © Pez Hejduk (ausser Innenaufnahme)
- Planungs- und Bauzeit:
- März – November 1997










